Provinzdomäne Atlantikwall Raversyde

Provinzdomäne Atlantikwall Raversyde ist ein einmaliges Naturschutzgebiet in nächster Nähe des Meers. Ein abwechslungsreiche Landschaft bietet der Besuchern Gelegenheit zu herrlichen Wanderungen. Auf dem Gelände von Raversijde befindet sich auch eine Auffangstation für Vögel und Wildtiere (VOC).

Geht mit der Familie auf eine Zeitreise, auf eine vergnügliche Spurensuche durch die Geschichte der Domäne oder tobt euch auf dem Spielplatz bzw. im Spielwald Testerep aus, der aus wiederverwendetem Material errichtet worden ist.

Sie können Ihren Hund auf der Hundewiese freilaufen lassen und kostenlos die Fotoausstellung genießen, die sich im gesamten Parkbereich befindet.

Darüber hinaus finden Sie in der Provinzverwaltung vier rekonstruierte Fischerhäuser des mittelalterlichen Fischerdorfes Walraversijde.
ANNO 1465 bleibt wegen Renovierungsarbeiten im Jahr 2024 geschlossen.

In 1902 erwarb Leopold II. das Gebiet, dessen Geschichte als Königliche Domäne somit beginnt. Unter anderem entstanden hier ein nordisches Landhaus und Pferdestallungen. 1906 wurde der Park mit dem Teich angelegt. Die Domäne war Teil der königlichen Schenkung und wurde in der Folge systematisch durch Albert I. und Prinz Karel erweitert. Im Ersten Weltkrieg wurde die Batterie Aachen gebaut, im Zweiten Weltkrieg dann der Atlantikwall ausgebaut, beide in den Dünengürtel.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bezog Prinz Karel die Domäne und ließ den Park weiter vergrößern. 1981 verkaufte Prinz Karel die Domäne an den Belgischen Staat. Ab 1988 wurde sie von der Provinz Westflandern verwaltet und wiederum erweitert. Ende der 1990er Jahre wurde der südliche Teil des Gebiets weitgehend neu angelegt. Zugleich baute man die archäologische Stätte und den Freizeitpark aus.

In 2014 richtete die Provinz das Gebiet östlich des Atlantikwalls und der Siedlung ANNO 1465 komplett als Naturgebiet ein. Die weitläufige Graslandschaft wurde restauriert, und man legte weitere Grünflächen, Waldstücke und Gewässer an. Hinzu kamen einladende Wander- und Radwege, eine Spielwiese mit Spielgerät und später noch eine Hundewiese. Die alte Freizeitanlage und der östliche Parkplatz verschwanden. Ende Januar/Anfang Februar 2015 setzte man 20.000 neue Pflanzen, darunter 15.500 Bäume, die nun genügend Fläche zum Wachsen und Gedeihen haben.

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